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Liebe Geschwister, mit großen Schritten gehen wir auf das Ende des Jahres zu. Jetzt kommen die dunklen Tage und viele Menschen wünschen sich weiße Weihnachten. Ich hab mal irgendwo den Satz gelesen: Wenn Jesus zu uns redet, dann ist das, wie wenn an Weihnachten Schnee fällt. Das ist ein gutes Gefühl. Das bringt uns zum Strahlen. Es sieht einfach schön aus und alle braunen Felder oder bunten Hausdächer glänzen in einem strahlenden weiß.

Ja es ist schön, wenn Jesus zu uns redet – aber das hat auch Folgen! Wenn der Schnee fällt können wir auch nicht nur den schönen Anblick genießen. Nein, dann müssen wir raus und erst mal vorm Haus oder am Gemeindeparkplatz kräftig die Wege räumen. Das ist mit Anstrengung verbunden, aber auch mit Freude wenn unsere Nachbarn sicheren Fußes an unserem Haus vorbeigehen können.

Wenn Jesus redet hat das Folgen. Ein eindrückliches Beispiel aus unserem Gemeindeleben dafür ist der Ruf unserer Jacky in die Mission. Und Jesus segnet da, wo wir auf den Wegen gehen die ER für uns vorgesehen hat.

Diese Zusage Gottes können wir an vielen Stellen der Bibel nachlesen. In Jesaja 55, 10+11 steht:

10 Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der isst — 11 genau so soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe!

Was für ein Versprechen Gottes! Sein Wort wird bei den Menschen positive Wirkungen haben. So wie die Feuchtigkeit von Regen und Schnee bewirkt, dass der Samen aufgeht und Pflanzen wachsen, damit die Menschen Nahrung haben. Genau so ist auch die Kraft Gottes, welche eine Erneuerung und Wachstum in unserem Leben schafft.

Beim schreiben dieses Satzes bin ich ins stocken gekommen. Ist das wirklich so wie es Jesaja schreibt? Warum sieht man oftmals so wenig davon in unserem Leben? Was ist der Grund, dass der Same in uns so häufig augenscheinlich nicht aufgeht?

Mir ist dazu ein Bild eingefallen. Denkt an einen frisch eingesäten Rasen in eurem Garten. In der Mitte steht ein großer Schirm. Auch wenn es täglich regnet kann das Gras unter dem Schirm nicht wachsen. Und das liegt weder am Regen noch am Gras. Der Schirm hält die notwendige Feuchtigkeit ab.

Es ist mein Wunsch und Gebet, dass wir diesen Schirm in unserem Leben erkennen und schließen. Nur dann kann der warme Regen aus Gottes Wort auf fruchtbaren Boden fallen und der Same in uns wird aufgehen und Früchte bringen.

Gottes Gnade gilt allen Menschen und sein Wort kommt nicht leer zurück. Lasst uns gemeinsam diese frohe Botschaft in die Welt tragen.

Ich wünsche euch allen eine besinnliche und gesegnete Advents- u. Weihnachtszeit

Matthias Bombosch